Info Luftmengen- und Luftmassenmesser

Der Luftmengenmesser wurde in älteren Fahrzeugen verwendet. Im Ansaugkanal befindet sich eine federbelastete Klappe verbunden mit einem Potentiometer. Durch den Luftstrom wird diese Klappe mehr oder weniger geöffnet und das Poti gibt die unterschiedlichen Widerstandswerte an das Motorsteuergerät weiter. Entsprechend wird dann die Kraftstoffmenge dosiert. Hier im Schaufenster z.B. der vom Fiat Uno.

Der am häufigsten verwendete Luftmassenmesser ist ein sogenannter Heißfilm-Luftmassenmesser, kurz HFM. Der arbeitet mit 2 Heizdrähten die auf einer bestimmten Temperatur gehalten werden. Während der eine geschützt vor dem Luftstrom ist befindet sich der andere direkt in diesem Luftstrom. Dadurch kühlt er ab und muss immer wieder auf die festgelegte Temperatur gebracht werden, er braucht also elektrische Leistung. Und der Unterschied der Leistungsaufnahme der beiden Heizdrähte bildet dann die Grundlage für die Berechnung im Motorsteuergerät. Hier im Schaufenster z.B. der vom Kia Carnival.

Bei vielen japanischen Fahrzeugen seit 1980 gibt es dann noch eine ganz besondere Bauart, den Karman-Vortex-Luftmassenmesser. Dort wird mit Ultraschallsensoren das Geräuschmuster erfasst und dadurch der genaue Luft-Volumenstrom bestimmt, Zusammen mit einem Temperatur- und einem Drucksensor wird dann die exakte Luftmasse ermittelt. Hier im Schaufenster z.B. der vom Mitsubishi Lancer und der vom Hyundai Coupe.